2. Hallenbiathlon des Brandbezirks Hilpoltstein

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Mittwoch, 09. Januar 2019

Denn die Floriansjünger der vier Stützpunktfeuerwehren aus Hilpoltstein, Solar/Grauwinkel, Hagenbuch und Jahrsdorf maßen sich in der Hilpoltsteiner Stadthalle, ganz ohne Schnee und Langlauf, dafür mit Hindernislauf, Springen und Balancieren. Geschossen, wie beim echten Biathlon, wurde dann aber doch, mit kleinen, bunten Plastikarmbrüsten. Mit dabei war auch die Kinderfeuerwehr aus Marquardsholz, die aber außer Konkurrenz auf die Strecke ging, im Gegensatz zu einer Jugendmannschaft der FFW Hilpoltstein.

Bis 2018 spielten die Feuerwehren immer zu Beginn eines neuen Jahres Fußball. Im vergangenen Jahr wurde der Hallenbiathlon ins Leben gerufen, ein abwechslungsreicher Hindernisparcours, und der machte allen Beteiligten mindestens genau so viel Spaß wie früher das Fußballturnier - wenn nicht sogar mehr. Auch bei der zweiten Auflage dieses lustigen, vor allem konditionell sehr fordernden Wettstreits kämpften die insgesamt sieben Staffeln um die schnellste Zeit - und um eine ruhige Hand beim Schießen. Denn wie beim richtigen Biathlon war es auch beim Schießen mit der Kinderarmbrust gar nicht so leicht, seinen Puls nach den Anstrengungen des Parcours soweit unter Kontrolle zu bekommen, dass man die gar nicht mal so weit entfernten Becher mit seinen Pfeilen auch traf. Wer daneben schoss, musste Strafrunden drehen - und da wurden so einige gedreht.
Beim Hallenbiathlon sind Tempo im Parcours und eine ruhige Hand beim Schießen gefragt. Tschapka


Am Ende hatte von allen sieben Mannschaften die Feuerwehr Hilpoltstein (Erwachsene) die Nase vorn und drehte ihre Finalrunde mit 14 Minuten und 14 Sekunden fast eine Minute schneller als die zweitplatzierte Mannschaft aus Hagenbuch 1 (15:17). Nur ein paar Sekunden langsamer (15:30) waren die Jahrsdorfer Feuerwehrleute auf Platz drei. Die Hilpoltsteiner Jugendmannschaft landete auf Platz fünf.

Alle Gewinner freuten sich über Siegestafeln, die übrigens ein "klassischer" Biathlon-Athlet mit Gewehr und Skiern ziert, sowie über Fassbier, mit dem sich vorzüglich löschen lässt - zumindest der Durst. Nachdem den nächsten Wettkampf immer der Gewinner ausrichtet, darf die Feuerwehr Hilpoltstein, übrigens Titelverteidiger, nun also auch im kommenden Jahr wieder den Biathlon der Feuerwehren organisieren. Tobias Tschapka

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