Herbstseminar Atemschutznotfall

Von Rudolf Heubusch

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Herbstseminar Atemschutznotfall

Herbstseminar Atemschutznotfall

Datum: 13.11.2010

Die Verhütung von Unfällen bzw. Notfällen beim Feuerwehreinsatz unter Atemschutz war das Ziel eines Seminars, das kürzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Hilpoltstein stattfand.

Denn zwölf getötete und mehr als 250 verletzte Feuerwehrangehörige sind die traurige Bilanz der Unfälle bei Brandeinsätzen in Deutschland innerhalb der letzten zehn Jahre. Deshalb haben sich die Verantwortlichen der FF Hilpoltstein mit Kommandant Wolfgang Kaiser und Franz-Peter Lössel als Seminarleiter zu diesem Seminar entschlossen, an dem fünfzig Feuerwehrangehörige aus dem gesamten Landkreis Roth teilnahmen.

Hierzu konnten sie mit Severin Frank, Brandmeister bei der FF Göppingen, Markus Held, u. a. kommissarischer Fachberater ABC im Landkreis Amberg-Sulzbach, Adrian Ridder von der FF Bergrheinfeld und Wuppertal (Dipl.-Ing. Sicherheitstechnik, stv. Leiter Atemschutz bei der FF Bergrheinfeld) drei kompetente Referenten, die sich u. a. auch bei den Internetplattformen www.abc-gefahren.de bzw. www.firetactics.com einen Namen gemacht haben. Des Weiteren sind alle drei beim Team www.atemschutzunfaelle.de aktiv, das seit 1996 die Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern durch die Veröffentlichung von Unfallberichten, durch Unfallforschung sowie durch Aufklärung und Erarbeitung von Ausbildungsmaterial unterstützt. Aktuell dazu haben die Mitglieder dieses Teams in der ecomed-Medienreihe "Einsatzpraxis" das Buch "Atemschutz-Notfallmanagement" und die CD "Ausbildungsfolien Atemschutz-Notfalltraining" veröffentlicht.

Das Herbstseminar der FF Hilpoltstein sollte dazu beitragen, Unfälle im Atemschutzeinsatz zu vermeiden und den Ausbildern bei den Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Roth Anregungen für die Atemschutzausbildung geben. Außerdem sollte es eine Hilfestellung geben, welche Ausbildung bzw. Ausrüstung ggf. zusätzlich zur vorhandenen benötigt wird.

Nach einer theoretischen Einweisung fand am Nachmittag der praktische Teil des Seminars statt, bei dem die fünfzig Teilnehmer an drei Workshopstationen unterschiedliche Situationen vorfanden und diese persönlich durchgehen konnten. Des Weiteren wurden den Teilnehmern verschiedene Rettungsgeräte für den Atemschutznotfall vorgestellt und deren Wirkungsweise verglichen.

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