Florianstag in Heuberg 2017

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Die beigefügten Bilder zeigen den Kirchenzug bei strömendem Regen und die Segnung der neuen Tragkraftspritzen.

Sonntag, 04. Juni 2017

Selbst "altgediente" Feuerwehrkameraden konnten sich nicht erinnern, dass es beim Kirchenzug anlässlich des Florianstages, der in diesem Jahr für den Brandbezirk Hilpoltstein durch die Freiwilligen Feuerwehr (FF) Heuberg ausgerichtet wurde, jemals so "geschüttet" habe, als heuer. Zwar habe man - in der Hoffnung, dass der Regen wieder nachlässt - mit dem Beginn des Kirchenzuges etwas gewartet, doch musste man, um rechtzeitig mit dem Gottesdienst beginnen zu können, letztendlich losgehen. So kamen die Teilnehmer - erstmals ohne musikalische Begleitung - tropfnass im Festzelt an.

Beim Gottesdienst zu Ehren des Schutzpatrons der Feuerwehren, dem Heiligen Florian, betonte Hilpoltsteins Stadtpfarrer Franz-Josef Gerner, dass der seit diesem Osterfest gültige "Pastorale Raum Hilpoltstein" nahezu mit dem Brandbezirk Hilpoltstein identisch sei. Die Worte Jesu: "Geht hinaus und verkündet allen das Wort Gottes", die er im Pfingstevangelium zu den Jüngern gesagt habe, würden auch für uns alle gelten. Besonders aber für diejenigen, die - wie die Feuerwehren - anderen helfen. Auch der Wahlspruch der Feuerwehren "Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr" zeige, dass der Dienst bei der Feuerwehr ein Dienst für Gott sei. Leider sei es für die Feuerwehren nicht mehr so einfach, Nachwuchs zu gewinnen, doch: Jeder der sich aus einer Gemeinschaft (ob Feuerwehr, Rettungsdienst oder Politik) verabschiede, schwäche diese. Doch sei Jesus immer bei uns und gehe uns voran, so dass wir nicht ängstlich zu sein brauchen. Gerner fuhr fort, dass der Friede eine Gemeinschaftaufgabe sei. "Auch, wenn wir hier in Heuberg und in Hilpoltstein nichts gegen den Unfrieden in der Welt ausrichten können, werden wir einst - wenn wir vor dem Vater im Himmel stehen - gefragt: ‚Was hast du Gutes getan?"

Nach dem Gottesdienst, der durch die Blaskapelle Jahrsdorf musikalisch umrahmt wurde, segnete Stadtpfarrer Franz-Josef Gerner drei neue Tragkraftspritzen, die künftig bei den Feuerwehren in Hagenbuch, Hofstetten und Marquardsholz zum Einsatz kommen.

Auch der Vorsitzende der FF Heuberg, Albert Gerngroß betonte in seinem Dankwort, dass er sich nicht erinnern könne, dass es bei einem Florianstag jemals so geregnet habe. Hilpoltsteins Bürgermeister Markus Mahl dankte der FF und dem Sportverein für die Ausrichtung der Fußball-Stadtmeisterschaft und des Florianstages sowie für die Arbeit während des ganzen Jahres. Er betonte, dass sich die rund 13 000 Einwohner von Hilpoltstein, die sich nicht in den Feuerwehren engagieren, beruhigt zurücklehnen könnten, da der Rest der Einwohner für ihre Sicherheit da sei.

Edeltraud Stadler, die stellvertretende Landrätin betonte, dass es kein unpassendes Wetter - sondern nur unpassende Kleidung gäbe. Angesichts der Tatsache, dass die Stützpunktwehr kurz vor dem Beginn des Florianstages zu einem Einsatz - zum Glück ein Fehleinsatz - ausrücken musste, betonte sie, dass sich bei den Feuerwehren jeder auf den Anderen verlassen könne. Sie dankte allen Mitgliedern der Feuerwehren für ihren Dienst am Nächsten.

Kreisbrandinspektor Egbert Petz zeigte sich erfreut, dass trotz des widrigen Wetters so viele Teilnehmer am Florianstag teilgenommen haben. Petz dankte der Stadt Hilpoltstein für die Beschaffung der drei neuen Tragkraftspritzen und den Aktiven - und besonders den Führungskräften - für ihre Einsatzbereitschaft.

Kreisbrandinspektor Egbert Petz zeigte sich erfreut, dass trotz des widrigen Wetters so viele Teilnehmer am Florianstag teilgenommen haben. Petz dankte der Stadt Hilpoltstein für die Beschaffung der drei neuen Tragkraftspritzen und den Aktiven - und besonders den Führungskräften - für ihre Einsatzbereitschaft.

Von Rudolf Heubusch

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