Feuerwehr Hilpoltstein erhält Spende in Höhe von 1000 Euro

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Mittwoch, 04. März 2015

Von Rudolf Heubusch

Um Menschen in Notlagen noch besser und vor allem schneller als bisher helfen zu können, hat sich die Freiwillige Feuerwehr verschiedene Spezialwerkzeuge - finanziert durch eine Spende in Höhe von eintausend Euro der Raiffeisenbank am Rothsee - beschafft.

Auch bisher hatte die Stützpunktwehr schon einen - mechanischen - Türöffnungssatz, mit dem sie - in Notlagen - Türen, die meist von innen verschlossen sind, zu öffnen. Konnte meist der Rettungsdienst eine Wohnung oder ein Haus, in dem eine verletzte oder lebensbedrohlich erkrankte Person zu vermuten war, nicht öffnen, wurde schon immer die Feuerwehr gerufen, da es meist zu lange dauern würde, um einen Schlüsseldienst einzusetzen. In Anwesenheit der Polizei wurde dann die Tür geöffnet und der betreffenden Person Hilfe gebracht.

Mit dem neuen Türöffnungssatz, der aus einer Akku-Bohrmaschine mit mehreren Spezialbohrern, einem hydraulischen Schließzylinderzieher sowie Säbelsäge zum Ausschneiden einer verklebten PKW-Windschutzscheibe, in der eine verletzte und meist eingeklemmte Person ist, beschafft. Der Gesamtwert der neuen Werkzeuge liegt in Höhe der von der Raiffeisenbank am Rothsee gespendeten tausend Euro.

Zur offiziellen Übergabe der Spende kam der stellvertretende Geschäftsstellenleiter der Raiffeisenbank am Rothsee in Hilpoltstein, Andreas Waldmüller ins Hilpoltsteiner Feuerwehrgerätehaus und ließ sich die Handhabung der von seiner Bank gespendeten Gerätschaften erläutern.

Beim obligatorischen Bild zur Spendenübergabe waren neben Andreas Waldmüller (links), Melanie Flierl, der Vorsitzende der FFW, Michael Schneider, und der stellvertretende sowie der erste Kommandant, Ludwig Fehlner und Jürgen Flierl (von links) anwesend. Kommandant Jürgen Flierl betonte, dass durch die Tatsache, dass viele Menschen bis zu einem oftmals sehr hohen Alter in ihrer eigenen Wohnung leben würden, die Wohnungsöffnungen künftig zunehmen würden und die Feuerwehr rechtzeitig auf alle Eventualitäten vorbereitet sein wolle.

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