Erstes Grundmodul digitaler BOS-Funk im Landkreis Roth

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Mittwoch, 04. März 2015

Von Rudolf Heubusch

Im Gerätehaus der Stützpunktwehr in Hilpoltstein ließen sich in den vergangenen Wochen insgesamt 25 Mitglieder von Ortsfeuerwehren im Brandbezirk Hilpoltstein, die mit Tragkraftspritzenanhängern (TSA) ausgerüstet sind, im Umgang mit dem Digitalfunk - der spätestens zum Rothsee-Triathlon eingesetzt werden soll - unterweisen. An drei Abenden wurden die jeweils zwei Angehörigen der Feuerwehren Hagenbuch, Heuberg, Karm, Lay, Marquardsholz, Mindorf, Mörlach, Patersholz, Pierheim, Sindersdorf, Solar/Grauwinkel, Weinsfeld und Oberrödel (1) von den "Multiplikatoren" aus den Feuerwehren Hilpoltstein, Hofstetten und Jahrsdorf in Rechtsgrundlagen, Handhabung der neuen Funkgeräte und die sogenannte "Funksprache", bei der bestimmte Ausdrucksformen und Redewendungen vorgeschrieben sind, eingewiesen.

Da diese Feuerwehren auf Grund ihrer Einsatzmittel (TSA) bisher keinerlei Funkerfahrung hatten, mussten sie den Umgang mit diesem Medium, der sowohl für den Rettungsdienst, das THW und die Polizei, sowie die mit Löschfahrzeugen ausgerüsteten - meist größeren - Feuerwehren schon seit Langem selbstverständlich ist, erst völlig neu erlernen.

Wie Kreisbrandmeister Michael Krauß am Abschlussabend, an dem die Teilnehmer mit einigen kleineren Übungen beweisen mussten, dass sie das Erlernte auch real umsetzen können, betonte, sei dies der erste Lehrgang im Landkreis Roth gewesen, der nach dem vom Landkreis überwiegend selbst entwickelten „Grundmodul BOS-Funk“ durchgeführt wurde.

Bis Mitte Juni sollen im Brandbezirk Hilpoltstein vier weitere Lehrgänge dieser Art erfolgen. Ziel dieser Lehrgänge ist es, bis zum Rothsee-Triathlon rund 120 Aktive der Feuerwehren, die zu Absicherungsmaßnahmen bei dieser Großveranstaltung eingebunden sind, für den Digitalfunk „fit“ zu machen.

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