Berufsfeuerwehrtag 2015

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Freitag, 11. September 2015

24 Stunden ein Berufsfeuerwehrmann sein, diesen Traum konnten die Jugendlichen der Feuerwehren Hilpoltstein, Heuberg und Solar-Grauwinkl an diesem Wochenende erleben. Bereits zum 10. Mal wird ein sogenannter "Berufsfeuerwehrtag" durchgeführt.

Bereits kurz nach der Schichtübergabe um 16 Uhr folgte die erste Alarmierung durch die fiktive "Leitstelle Hilpoltstein". Laut Alarmmeldung soll eine Lagerhalle bei einem metallverarbeitenden Betrieb in Heuberg brennen, wobei noch einige Gasflaschen im Gebäude wären. Sofort begaben sich die jungen Feuerwehrfrauen- und männer in die Fahrzeughalle, zogen ihre persönliche Schutzausrüstung an und besetzen die Fahrzeuge. Am Einsatzort angekommen, begannen zwei Trupps unter "jugendgerechtem" Atemschutz mit den Löscharbeiten. Nachdem das Feuer gelöscht, die Gasflaschen geborgen und das Gebäude rauchfrei war, konnte die Löschmannschaft wieder in die Wache einrücken.

Nach einer kurzen Pause folgte bereits der nächste Alarm. "Verschüttete Person am Bauhof in der Lohbachstraße, näheres nicht bekannt" lautete diesmal die Durchsage. Als die Einsatzkräfte den Einsatzort erreichten, stellte der Gruppenführer eine Person auf einem Flachdach fest, welche unter einem Stahlgerüst eingeklemmt war. Die Person wurde durch die Feuerwehr erstversorgt, anschließend geborgen und dem Rettungsdienst übergeben.

Noch vor dem Abendessen stand Dienstsport auf dem Plan. So machten sich die Mädels und Jungs auf in das nahegelegene Freibad. Dort gab es außerdem eine Einweisung in die Wasserrettung durch unsere Kameraden Ludwig Fehlner und Albert Kobras.

Während der Nachtruhe ging erneut ein Alarm ein. "Personensuche am Wäldla" hieß das Stichwort. Nach längerer Suche meldete sich jedoch die Person wohlauf bei der Polizei. Anschließend konnten sich die Jugendlichen wieder ins Bett begeben. Die Nacht verlief für die Jugendlichen ruhig.

Am frühen Morgen, gegen 05:30 Uhr, wurde eine Ölspur an der alten Allersberger Straße gemeldet. Aus dem Schlaf gerissen musste eine circa 300 Meter lange Ölspur mit Ölbinder abgebunden werden.

Anschließend konnten die Jugendlichen bei einem ausgiebigen Frühstück wieder Kraft sammeln.

Die Bereitschaftszeit hielt jedoch nicht lange an. Gegen 09:45 Uhr ging erneut ein Alarm ein. Mit dem K-Boot rückten die Jugendlichen aus zum Rothsee, dort sollte eine Person vermisst sein. Mitten am Rothsee fanden die Feuerwehranwärter einen Schwimmreifen vor, jedoch handelte es sich nicht um eine Person, sondern um eine verdiente Kiste Spezi.

Nach einem leckeren Mittagessen läuteten erneut die Alarmglocken. "Rauchentwicklung am Gymnasium" tönte es aus den Lautsprechern. Vor Ort galt es mehrere kleine Brände zu löschen und außerdem musste der aufgebrachte Verursacher der Brände "gebändigt" werden.

Der letzte Einsatz, den die Jugendlichen zu bewältigen hatten, stellte sie gleichzeitig vor eine große Herausforderung. "Person unter LKW" war die gemeldete Lage. Die von unseren Mädels "Hans" getaufte Übungspuppe galt es unter einem LKW zu befreien.

Sichtlich erschöpft machten sich dann am Samstag gegen 16 Uhr die Jugendlichen, sowie die Betreuer auf den Heimweg und eine 24-Stunden-Schicht voller neuer Eindrücke und mit viel Kameradschaft ging zu Ende.

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